In vielen Sitzungen und manchen Orgelinformationsfahrten in die nähere und weitere Umgebung (die allen Pfarrangehörigen offen standen) haben sich die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates zum Thema „Pfeifenorgel“ auseinandergesetzt. Ein Gutachten des Orgelsachverständigen der Diözese hat ergeben, dass die Weise-Orgel aus dem Jahr 1956 mit 44 Registern es nicht mehr wert ist, hergerichtet zu werden. Zu umfangreich wären die Reparaturen, zu ungewiss die weitere Lebensdauer, zu schlecht das damals verwendete Material, zu störanfällig die damalige Technik.

Darum hat die Kirchenverwaltung bereits 2013 beschlossen, dass ein Orgelneubau anzustreben ist. Nach größten, unüberbrückbaren Differenzen mit dem Bistum gab es einen Neustart des Projektes. Nach unzähligen Erkundungsfahrten, bei denen Instrumente verschiedenster Orgelbauer besichtigt, gespielt und gehört wurden, einigten sich Kirchenverwaltung und Orgelsachverständiger Prof. Kunibert Schäfer auf drei Orgelbaufirmen, die um ein Angebot gebeten wurden. Nach Eingang der Offerten verging nun fast ein Jahr, bis die Entscheidung getroffen, die Zustimmung der notwendigen diözesanen Gremien eingeholt und schließlich ein Orgelbauvertrag geschlossen und stiftungsaufsichtlich genehmigt wurde. Den Auftrag hat die äußerst renommierte Firma Orgelbau Klais aus Bonn bekommen. So können wir uns auf ein Instrument freuen, das sich von der Größe her an der bestehenden Orgel orientiert und 46 klingende Register auf 3 Manualen und Pedale verteilt bietet. Der genaue Zeitplan steht noch nicht, aber spätestens Ende 2021 wird die neue Orgel in St. Konrad erklingen können, wir dürfen freudig gespannt sein.