• Kirchenschiff St.Konrad

 Von der Schlachthofstraße aus betritt man eine verhältnismäßig große (40x16x12m) helle, stützenfreie Hallenkirche, die sich in Presbyterium und Kirchenschiff gliedert. Wie von selbst richtet sich der Blick auf das große Fenster über dem Altar, das vom Landshuter Künstler Prof. Willi Geiger stammt. Während in der oberen Reihe die drei göttlichen Tugenden, Glaube, Hoffnung und Liebe zwischen den Heiligen Bernhard von Clairvaux und Bruder Konrad dargestellt sind, hat der Maler in den 15 darunter liegenden Tafeln entsprechend den Rosenkranzgeheimnissen von der Verkündigung bis zur Krönung Mariens im Himmel das Heilswirken Gottes an uns Menschen eindrucksvoll dargestellt. 

 

  • Altar St.Konrad
 

Die Tabernakelstele darunter wurde 1982 von der Bildhauerin Christine Stadler aus München in Form eines stilisierten Lebensbaumes geschaffen. Die auf zwei „Aststümpfen" stehenden Maria und Johannes werden der Jorhanschule zugeschrieben. In dem von Christine Stadler aus Muschelkalk-Kernstein gehauenen Volksaltar wurden bei der Konsekration am 13. November 1982 Reliquien unseres Pfarrpatrons, des hl. Bruder Konrad, und der hl. Christina von Augsburg beigesetzt. Das Relief auf der Vorderseite des Altares stellt das Mahl des Auferstandenen mit den Emausjüngern dar.

  

  • Johannes der Täufer
 

An der linken Stirnseite des Kirchenschiffes erhebt sich die aus Lindenholz geschnitzte Figur des Johannes des Täufers, die ursprünglich auf dem Hochaltar der im Krieg zerstörten Obermünsterkirche in Regensburg stand. Auf der rechten Seite befindet sich eine vom Oberammergauer Bildhauermeister Hans Klucker geschnitzte Madonna mit Kind. In der mittleren Seitennische der Nordseite steht eine 160 cm große Maria Imakulata, die wahrscheinlich der Bildhauer Faistenberger in der Zeit zwischen 1710- 1736 geschnitzt hat.
Die flache Decke des Kirchenschiffes wird aufgelockert von Stuckreliefs des Münchner Meisters Friedrich Hirsch. Um die Darstellung der Heiligsten Dreifaltigkeit in der Mitte gruppieren sich die acht Seligkeiten. Der ursprünglich als Taufkapelle konzipierte Nebenraum auf der linken Seite des Haupteingangs wurde 1982 zur Bruder Konradkapelle umgestaltet.